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Blog · 12.08.2026

Produkt Print Labels einfach erklärt

Produktlabels verbinden die digitale Produktwelt mit Lager, Verkauf und Versand und sorgen dafür, dass die richtigen Informationen genau dort verfügbar sind, wo sie im Arbeitsalltag benötigt werden.

Produktlabels: klein, aber wichtig

Ein Produktlabel wirkt auf den ersten Blick unspektakulär: Artikelnummer, Preis, Barcode – fertig. In der Praxis steckt darin jedoch deutlich mehr.

Labels helfen Mitarbeitern, Produkte schnell zu identifizieren, erleichtern die Lagerverwaltung und können Kunden direkt mit zusätzlichen Informationen im Webshop verbinden. Je nach Einsatzgebiet werden dabei ganz unterschiedliche Angaben benötigt. Im Lager stehen beispielsweise Artikelnummer und EAN im Vordergrund, während im Verkaufsraum Preis und Produktinformationen wichtiger sein können.

Genau hier setzt das Modul „Produkt Print Labels“ an: Sie erstellen Produktetiketten direkt im Backend Ihres Webshops und passen deren Inhalt an den jeweiligen Anwendungsfall an.

Was sind Produkt Print Labels?

Mit dem Modul lassen sich Produktlabels direkt auf Basis der im Shop vorhandenen Produktdaten erzeugen und drucken.

Dabei bestimmen Sie selbst, welche Informationen auf dem Etikett erscheinen. Größe, Schriftart und Textformat können an unterschiedliche Etikettenformate und Einsatzzwecke angepasst werden. Auch die Preisdarstellung lässt sich flexibel steuern – beispielsweise als Netto- oder Bruttopreis oder auf Basis einer bestimmten Preisliste.

Das ist besonders praktisch, wenn ein Unternehmen unterschiedliche Vertriebswege oder Zielgruppen bedient. Ein B2B-Lager benötigt möglicherweise andere Informationen als ein B2C-Verkaufsraum, obwohl beide auf dasselbe Produkt im Shop zugreifen.

Barcode oder QR-Code – wo liegt der Unterschied?

Barcodes eignen sich besonders gut zur schnellen und eindeutigen Identifikation von Produkten. GS1-Standards bilden dafür seit vielen Jahren eine wichtige Grundlage in Handel und Lieferketten und ermöglichen die standardisierte Identifikation von Produkten.

Ein QR-Code kann dagegen mehr als nur eine kurze Nummer transportieren. Er kann beispielsweise einen Produktlink enthalten und damit direkt vom gedruckten Etikett in die digitale Produktwelt führen. QR-Codes können unterschiedliche Datentypen aufnehmen und werden deshalb häufig für Verknüpfungen zwischen physischen Objekten und digitalen Informationen verwendet.

Mit Produkt Print Labels können beide Varianten eingesetzt werden – abhängig davon, was im jeweiligen Prozess benötigt wird.

Welche Inhalte können auf einem Label stehen?

Das Modul unterstützt unterschiedliche sogenannte Payloads – also jene Informationen, die im Barcode oder QR-Code hinterlegt werden.

Dazu gehören beispielsweise:

  • EAN
  • Artikelnummer
  • Link zur Produktseite
  • direkter Warenkorb-Link

Gerade der letzte Punkt eröffnet interessante Möglichkeiten: Ein Kunde kann einen QR-Code scannen und direkt zu einem vorbereiteten Warenkorb oder Bestellvorgang gelangen.

Aus einem einfachen Produktetikett wird damit ein zusätzlicher digitaler Kontaktpunkt.

Unterschiedliche Preise für unterschiedliche Einsatzzwecke

Nicht überall soll auf einem Produktlabel derselbe Preis stehen.

Im B2B-Bereich werden Preise häufig netto dargestellt, während im B2C-Verkauf Bruttopreise relevant sind. Zusätzlich können unterschiedliche Preislisten zum Einsatz kommen – etwa eine spezielle B2C-Preisliste für Österreich.

Produkt Print Labels berücksichtigt diese Anforderungen direkt bei der Erstellung des Etiketts. Damit muss nicht für jeden Anwendungsfall eine eigene externe Vorlage gepflegt werden.

Die Produkt- und Preisdaten bleiben dort, wo sie ohnehin verwaltet werden: im Webshop.

Warum Labels direkt aus dem Webshop erzeugen?

Viele Unternehmen pflegen Produktinformationen bereits zentral im Shop oder übernehmen sie automatisiert aus ERP oder Warenwirtschaft. Werden Etiketten anschließend nochmals separat in Word, Excel oder einer eigenen Labelsoftware erstellt, entsteht eine zweite Datenwelt.

Und zweite Datenwelten haben eine unangenehme Eigenschaft: Früher oder später unterscheiden sie sich von der ersten.

Ein direkt integrierter Labeldruck reduziert diese zusätzlichen Arbeitsschritte. Artikelnummern, Preise und Produktinformationen können unmittelbar aus den vorhandenen Shopdaten übernommen werden.

Das spart Zeit und verringert gleichzeitig das Risiko von Übertragungsfehlern.

Praktisches Beispiel: Lager eines technischen Händlers

Ein B2B-Händler für technische Komponenten lagert mehrere Tausend unterschiedliche Artikel.

Für die Mitarbeiter im Lager sind vor allem Artikelnummer und EAN relevant. Über Produkt Print Labels werden dafür einheitliche Lageretiketten erzeugt. Der Barcode kann beim Kommissionieren oder bei internen Prozessen direkt gescannt werden.

Ändern sich Produktdaten, müssen keine separaten Etikettenvorlagen oder Tabellen aktualisiert werden. Die Informationen stammen direkt aus dem zentral gepflegten Produktbestand.

Gerade bei größeren Sortimenten ist das ein wesentlicher Vorteil.

Praktisches Beispiel: Verkaufslabel im B2C-Bereich

Ein Händler für Kosmetikprodukte nutzt dieselben Produktdaten auch für seinen stationären Verkauf.

Auf dem Etikett werden Produktname und Bruttopreis dargestellt. Zusätzlich enthält das Label einen QR-Code, der auf die Produktdetailseite im Webshop führt.

Kunden können den Code mit dem Smartphone scannen und dort beispielsweise weitere Produktinformationen, Varianten oder ergänzende Artikel aufrufen.

Das gedruckte Etikett wird damit zur Verbindung zwischen Verkaufsfläche und Onlineshop.

Auch für B2B interessant: vom Regal direkt zur Bestellung

Gerade im B2B-Commerce können QR-Codes noch einen Schritt weitergehen.

Ein Etikett an einem Lagerplatz, einer Maschine oder einem regelmäßig benötigten Verbrauchsartikel kann beispielsweise direkt auf das entsprechende Produkt oder einen vorbereiteten Warenkorb verweisen.

Ein Mitarbeiter scannt den Code und gelangt ohne Produktsuche zum passenden Artikel.

Das ist besonders bei wiederkehrenden Bestellungen interessant: Wenn niemand mehr nach der Artikelnummer suchen muss, ist bereits ein kleiner Teil des Beschaffungsprozesses automatisiert.

Ein Modul für viele Prozesse

Produktlabels werden in Unternehmen an sehr unterschiedlichen Stellen eingesetzt. Deshalb ist nicht ein bestimmtes Standardetikett entscheidend, sondern die Möglichkeit, Labels an den jeweiligen Prozess anzupassen.

Mit Produkt Print Labels können Unternehmen unter anderem:

  • Lagerartikel eindeutig kennzeichnen,
  • Verkaufslabels mit passenden Preisen erstellen,
  • Barcodes für interne Prozesse verwenden,
  • QR-Codes mit Produktseiten verknüpfen,
  • direkte Bestellmöglichkeiten bereitstellen und
  • unterschiedliche Labelvarianten auf Basis derselben Produktdaten erzeugen.

Damit eignet sich das Modul sowohl für kleinere Shops als auch für umfangreiche B2B- und B2C-Sortimente.

Fazit

Mit Produkt Print Labels wird der Webshop zur zentralen Quelle für professionell gestaltete Produktetiketten. Produktdaten, Preise, Barcodes und QR-Codes lassen sich direkt für Lager, Verkauf und Versand nutzen, ohne Informationen in separaten Systemen doppelt pflegen zu müssen. Das reduziert manuelle Arbeit, vermeidet Fehler und schafft gleichzeitig neue Möglichkeiten – vom klassischen Lagerlabel bis zum QR-Code, der Kunden direkt zur Produktseite oder in einen vorbereiteten Warenkorb führt. Gerade für Unternehmen mit umfangreichen Sortimenten oder unterschiedlichen B2B- und B2C-Prozessen entsteht so aus einer vermeintlich kleinen Funktion ein wirkungsvolles Werkzeug für effizientere Abläufe.

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